So vertreiben Sie den Marder aus Ihrem Haus

Marder aus dem Haus vertreiben

Marder sind primär in den oberen Etagen eines Hauses anzutreffen und bevorzugen speziell den Dachboden als Unterkunft. Im Keller halten sich Marder eher nicht auf. Meistens bleibt die Anwesenheit des Steinmarders unbemerkt. Anzeichen für Marder im Haus sind morgens und abends Krabbelgeräusche des Marders auf dem Dachboden. Insbesondere im Zeitraum von März bis September, in dem die Aufzucht der Jungen und die anschließende Paarungszeit (Ranz) stattfindet, können massive Lärmstörungen durch die nachtaktiven Tiere auftreten.

Marder unterliegen dem Jagdrecht und dürfen in der Schonzeit vom 1. März bis 15. Oktober nicht gefangen oder gejagt werden. So bleibt nur das „Vergrämen“ um ihn loszuwerden. Der Geruch des Mardermittels signalisiert dem Marder, dass sich ein anderes starkes Tier (kein Marder) in seinem Revier befindet, von dem Gefahr ausgeht.

Schnelle Abhilfe kann geschaffen werden, wenn das Mardermittel in unmittelbarer Nähe des Aufenthaltsortes des Marders ausgebracht wird. Ebenfalls hilfreich ist das Positionieren von getränkten Tüchern an den Laufwegen des Marders wie z.B. unter den betroffenen Dachziegeln, die er zum Einstieg nutzt oder direkt in der beschädigten Dämmung.

Oft halten sich Marder in Zwischendecken, Hohlräumen hinter Rigipsblatten oder in der Dämmung auf. Wenn es hier nicht möglich ist getränkte Tücher mittels einer Stange oder steifem Draht zu positionieren kann die Anti-Marder-Spritze zur Hilfe genommen werden. Diese ermöglicht das Vergrämungsmittel in schwer zugängliche Bereiche oder Hohlräume zu applizieren.